interFin – FinTech der Haller-Gruppe

InterFin nennt sich das neue FinTech-Unternehmen der Haller-Gruppe. Der Anlass für die Gründung des Online-Portals war die Erschließung neuer Zielgruppen. Mit interFin sollen vor allem kleine und mittlere Betriebe angesprochen werden, die eine günstige Zwischenfinanzierung suchen.
Dabei gibt die Haller-Gruppe dem Online-Angebot eine klare Struktur und Kenngröße. „Finanziert werden Warengeschäfte bis 20.000 Euro“, verdeutlicht Gruppen-Vorstand Dirk Oliver Haller. Wobei ein Mindestbestellwert pro Auftrag von 500 Euro vorliegen muss.

Über das Portal www.interfin.de können sich Handwerker, Dienstleister, Gastronomiebetriebe, das produzierende Gewerbe und Handelsunternehmen mit ein paar Klicks registrieren lassen. Für die Bonitätsprüfung sind lediglich Steuer- oder Handelsregisternummer notwendig. Binnen weniger Minuten ist eine Anfrage online angelegt und abgeschickt. Die Zu- oder Absage für das angefragte Finanzgeschäft soll innerhalb von 48 Stunden vorliegen, so der Vorstand aus dem nördlichen Münsterland.

„Wir wollen die Kommunikation möglichst intuitiv und einfach halten“, sagt Haller. Denn genau das kritisieren Betriebe laut aktueller Studie des Bundesverbands freier KMU-Berater: Die Kommunikation zwischen Kreditinstituten sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat sich im vergangenen Jahr weiter verschlechtert, heißt es dort. Zudem wollen immer mehr Mittelständler ihre Finanz-Transaktionen bequem online erledigen. InterFin erfüllt genau dieses Bedürfnis. Das erkennen auch klassische Kreditinstitute. Marktbeobachter (PwC-Studie 2016) sehen bei rund 40 Prozent der Banken Partnerschaftsmodelle mit FinTechs. Dabei bringen die Start-ups Produktdesign und Entwicklung ein. Die Banken liefern Vertriebs- und Infrastruktur.

„Das stärkste Argument für klassische Kreditinstitute, mit FinTechs wie interFin zu kollaborieren, ist eine Erweiterung des eigenen Produktportfolios“, meint Haller. Um das eigene Risiko zu mindern, biete sich die Zusammenarbeit mit dem online Finetrader an. Analysten sehen zudem einen Imagegewinn, den sich Banken über die Zusammenarbeit mit FinTechs einkaufen. Die innovative und moderne Strahlkraft der Start-ups strahlt auf die Banken ab, die ihren Kunden kurzfristig einen erweiterten Finanzierungsspielraum anbieten können. „Gelingt die Kollaboration, profitiert die Bank langfristig davon“, erklärt Vorstand Haller. Denn mit überschaubarer Investition und einer für sie unkomplizierten Abwicklung, kann sie expandierenden Firmenkunden helfen. Zumal Finetrading keine Sicherheiten benötigt. Das dadurch verbesserte Rating nützt dem Kunden wie der Bank. Diese kann bei künftigen Darlehen weiterhin günstige Konditionen anbieten. Vertieft sich die Kooperation zwischen Bank und Finetrader, können sogar Provisionen erwirtschaftet werden.

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Finetrading-Kreislauf interFin