Finetrading als gute Alternative zu amacash 

Wer als Händler etwa auf Amazon aktiv ist, spekuliert auf steigende Umsätze. Schließlich ist die Plattform der größte digitale Marktplatz auf dem Globus. Wenn sich nun Produkte gut verkaufen, ist eine rasche Nachlieferung das A und O. Und zwar aus mannigfaltigen Gründen: Der Händler erfüllt prompt die Kundenwünsche, bekommt dadurch positive Bewertungen und die Beziehung zum digitalen Marktplatz wird intensiver, schlussendlich wird mehr Umsatz generiert.

Wenn Waren von Sellern und Vendoren auf digitalen Marktplätzen so große Nachfrage erfahren, dass Händler ihre Postsendungen stapeln, ist das ein gutes Zeichen. Wäre da nicht der Lieferengpass. Nicht etwa, weil es an verfügbaren Produkten mangelt. Sondern weil die Warenvorfinanzierung gemeistert werden muss.

Digitale Warenvorfinanzierung

Ein Finetrader schafft hier Abhilfe. Eine digitale Warenvorfinanzierung, die ambitionierten Händlern die nötigen Mittel für das Wachstum in kürzester Zeit bereitstellt: interfin. Ähnlich wie der neue Anbieter amacash der im vergangenen Jahr seinen B2B-Marktplatz gestartet hat, ist interfin die smartere Antwort auf den klassischen Kontokorrent- oder Bankkredit. Allerdings ist das Fintech kein Frischling, sondern eine Tochtergesellschaft der etablierten Deutschen Finetrading AG mit Sitz in Ladbergen. Einem typischen Familienunternehmen mit langjähriger Tradition – und Markterfahrung im Segment der Warenvorfinanzierung.

Die Vorteile, etwa für umsatzstarke Händler: Die Prozesse bei interfin sind eingespielt. Die Refinanzierung des Fintechs ist über die Mutter und damit über Jahre erprobt. Denn nichts ist giftiger für Wachstumsvorhaben, als eine stockende Finanzierung. Auch empfiehlt es sich für jeden Händler, neben der Hausbank eine Hausbankalternative zu kennen, um etwa die Kreditlinie dort nicht komplett ausreizen zu müssen.

Apropos Alternative. Experte René Büst erklärt aktuell in der Computerwoche anschaulich, welches Risiko für Unternehmen und Privatleute besteht, sich ausschließlich auf Amazon & Co. zu verlassen. Stichwort Datenkrake. Die Internetriesen monetisieren die Daten ihrer Nutzer. In der Folge lösen sie mit diesem Wissen die Geschäftsmodelle der Old Economy ab. Uber lässt grüßen.

Wer also hier blind vertraut und digitalen Marktplätzen auch noch seine Finanzierungen anvertraut, erhöht sein persönliches Geschäftsrisiko. Ich finde, das sollte ein guter Kaufmann wissen.

Hintergrund: Procedere des Warenkredites

Das Prozedere sieht so aus, dass sich Händler auf dem interfin-Portal registrieren. Nach einer Bonitätsprüfung wird bei positiver Entscheidung der Finanzierungsvertrag unterzeichnet und die benötigte Einkaufslinie bereitgestellt.

In einem nächsten Schritt bestellt der Händler wie gewohnt die gewünschte Ware bei seinem Lieferanten. Der Warenkreditanbieter zahlt die entsprechende Summe direkt an den Lieferanten. Die Ware wird dann an den Händler versandt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Seller und Vendoren profitieren von einer gewährleisteten Liquidität, die wiederum das Wachstum begünstigt.