Die gängigsten Irrtümer zum Finetrading

Wir räumen auf: Mit den gängigsten Irrtümern zum Finetrading

Finetrading kommt aus Großbritannien und ist im angelsächsischen Raum weit verbreitet. Seit einigen Jahren ist die Alternative zum Kredit auch in Deutschland angekommen. Doch wie es oft bei importierten Dienstleistungen ist, verbreiten sich Irrtümer rasant. Unsere Liste räumt mit Fake News zum Thema Finetrading auf.

Irrtum: Finetrading ist kompliziert.
Richtig ist:
Finetrading ist ein schlichter Warenkredit. Sie als Kunde sagen dem Finetrader, welche Ware Sie zu welchem Preis bei welchem Lieferanten kaufen möchten. Sie sind Chef im Ring. Der Finetrader kauft bei Ihrem Lieferanten und verkauft direkt an Sie weiter. Das war´s.

Irrtum: Finetrading ist teuer.
Richtig ist:
Wer sein Zahlungsziel komplett ausnutzt, den erwarten höhere Gebühren als Frühzahler. Wer hingegen vorzeitigig an den Finetrader zahlt – und bei seinem Lieferanten statt langem Zahlungsziel ein hohes Skonto vereinbart – kann richtig Geld sparen. Finetrading kann dann sogar günstiger sein als ein Bankkredit.

Irrtum: In Zeiten der Niedrigzinsen bekomme ich immer Geld von meiner Bank.
Richtig ist:
Das wissen nur Sie. Aber mit Finetrading schonen Sie Ihre Kreditlinie bei der Hausbank. Somit können Sie diese für größere Investitionen nutzen. Finetrading ist eine ideale Ergänzung im Finanzierungsmix, weil Sie Ihre Bank nicht wegen kurzfristiger KK-Überschreitungen beanspruchen müssen.

Irrtum: Finetrading ist nur für Firmen, die kurz vor der Pleite stehen.
Richtig ist:
Finetrader wie die Deutsche Finetrading AG haben etlichen Firmen geholfen, bei denen ein Insolvenzverfahren drohte oder eröffnet wurde. Es gibt viele Beispiele, bei denen die in Schieflage geratenen Firmen durch Einsatz von Finetrading ihre Werte bei der Creditreform nachhaltig verbessert haben.

Irrtum: Ich muss mich zwischen Bankkredit und Finetrading entscheiden.
Richtig ist:
Finetrading ist eine Alternative. Sie ist Teil eines gesunden Finanzierungsmix, der aus Darlehen, Kontokorrentkredit, Leasing und Factoring bestehen kann.

Irrtum: Finetrader wollen Sicherheiten, wie eine Bank.
Richtig ist:
Der Finetrader prüft Ihre Bonität, wie jede Bank – aber wir entscheiden schneller. Uns reichen Auskünfte der Kreditversicherer und aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen sowie die jüngsten Bilanzen. Dafür wollen wir keine Grundschuld oder Bürgschaft.

Irrtum: Die Ware muss über Deutschland speditiert werden.
Richtig ist:
Finetrading ist ein Streckengeschäft. Wenn Sie etwa in China eine Maschine kaufen, können Sie diese direkt nach Südafrika liefern lassen. Ohne, dass die Fracht zu irgendeinem Zeitpunkt in Deutschland sein muss.

Irrtum: Bei Finetrading verliere ich Garantieansprüche.
Richtig ist:
Der Finetrader tritt alle Gewährleistungs- und Garantieansprüche direkt an Sie als Kunden ab. Die Ware gehört dem Finetrader nur eine symbolische Sekunde lang. Danach sind Sie Eigentümer der georderten Ware. Mit allen Rechten und Pflichten.

Irrtum: Wenn ich fine trade, kann ich nicht mit dem Lieferanten verhandeln.
Richtig ist:
Sie können viel besser mit Ihrem Lieferanten verhandeln. Mit Finetrading werden Sie zum Sofortzahler. Das verbessert Ihre Verhandlungsposition deutlich. Viele Finetrade-Kunden haben dadurch höherer Rabatte erzielt und ihre Kredit-Bewertung verbessert.